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Doppelte Kundeneinträge, widersprüchliche Produktinformationen und mehrfach gepflegte Lieferantendaten verursachen Abstimmungsaufwand und Fehler. Master Data Management (MDM) schafft eine verbindliche Grundlage für den Umgang mit diesen Stammdaten: mit einheitlichen Datenmodellen, klaren Verantwortlichkeiten und definierten Qualitätsregeln.
Wir unterstützen Sie dabei, verteilte Stammdaten zusammenzuführen und ihre Pflege zu strukturieren. Gemeinsam legen wir fest, welche Systeme und Fachbereiche für welche Informationen verantwortlich sind, wie Änderungen geprüft und freigegeben werden und wie Dubletten oder unvollständige Datensätze behandelt werden.
Über passende Schnittstellen werden die freigegebenen Stammdaten den angeschlossenen Anwendungen bereitgestellt. So reduzieren Sie Mehrfachpflege und schaffen eine verlässliche Datenbasis für Vertrieb, Einkauf, E-Commerce und weitere Geschäftsprozesse.
Sie pflegen dieselben Stammdaten in mehreren Systemen oder müssen widersprüchliche Angaben regelmäßig manuell korrigieren? Im kostenlosen Erstgespräch besprechen wir Ihre Datenquellen, die größten Qualitätsprobleme und Ihre Ziele. Daraus leiten wir sinnvolle nächste Schritte für Ihr MDM-Projekt ab.
Sprechen Sie mit uns über Ihr Vorhaben
Master Data Management (MDM) sorgt dafür, dass geschäftskritische Stammdaten nach einheitlichen Regeln gepflegt und genutzt werden. Dazu gehören beispielsweise Kunden-, Produkt-, Lieferanten- und Standortdaten. MDM verbindet Datenmodelle und technische Lösungen mit klaren Verantwortlichkeiten und Freigabeprozessen. Dadurch lassen sich widersprüchliche Angaben und Mehrfachpflege reduzieren.
Typische Bereiche sind Kunden, Produkte und Materialien, Lieferanten, Standorte und Organisationsstrukturen. Welche Daten einbezogen werden, hängt von Ihren Geschäftsprozessen ab. Ein Projekt kann zunächst mit einem Bereich beginnen, etwa Produkt- oder Kundenstammdaten, und später erweitert werden.
Zunächst wird festgelegt, welches System für welche Daten verantwortlich ist. Das ERP kann beispielsweise Materialnummern führen, während weitere Produktmerkmale in einem PIM gepflegt werden. Schnittstellen übertragen die benötigten Informationen nach vereinbarten Regeln. Übertragungsrichtung und Aktualisierungsintervalle richten sich nach den Prozessen und technischen Möglichkeiten Ihrer Systeme.
APIs ermöglichen den geregelten Austausch von Stammdaten zwischen Anwendungen. Darüber können Systeme Daten abrufen oder Änderungen übermitteln. Für eine verlässliche Anbindung sind außerdem eindeutige Datenzuordnungen, Zugriffsrechte, Validierungen und eine nachvollziehbare Fehlerbehandlung erforderlich. Eine Schnittstelle allein löst noch keine Probleme mit der Datenqualität.
Daten aus verschiedenen Quellen werden verglichen und anhand festgelegter Merkmale zugeordnet. Mögliche Dubletten können beispielsweise über Kundennummern, Adressen oder Artikelkennungen erkannt werden. Regeln bestimmen, welche Angaben übernommen werden; unklare Fälle werden fachlich geprüft. Wiederkehrende Qualitätskontrollen helfen, neue Fehler früh zu erkennen.
Die fachliche Verantwortung liegt bei benannten Personen oder Teams im Unternehmen. Sie definieren Qualitätsanforderungen und entscheiden über unklare Angaben. Rollen, Berechtigungen und Freigabeprozesse regeln, wer Daten anlegen, ändern oder freigeben darf. Die MDM-Lösung unterstützt diese Aufgaben technisch.
Am Anfang stehen die relevanten Datenbereiche, Quellsysteme und konkreten Qualitätsprobleme. Danach werden Datenmodelle, Zuständigkeiten und Integrationsregeln festgelegt. Der Aufwand hängt vor allem von der bestehenden Datenqualität, der Anzahl der Systeme und den benötigten Pflegeprozessen ab. Ein abgegrenzter erster Anwendungsfall erleichtert den Einstieg und macht Ergebnisse früh überprüfbar.
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